Netzwerktreffen Bikesharing
Das erste Netzwerktreffen Bikesharing in Sursee brachte Fachpersonen aus Gemeinden, Mobilitätsorganisationen und Sozialbetrieben zusammen und zeigte eindrücklich, wie vielfältig die Bausteine einer zukunftsfähigen Velomobilität sind. Im Zentrum stand der Austausch zwischen den bisher gemachten Bikesharing-Erfahrungen sowie dem in diesem Jahr noch laufenden Angebot der AKS, Gemeinden bei der Einführung/Ergänzung eines nextbike- oder e-nextbike-Angebots finanziell zu unterstützen.
Velostation Sursee – ein Blick in die Zukunft
Der Anlass begann mit einer Besichtigung der zukünftigen unterirdischen Velostation beim Bahnhof Sursee. Die Anlage, die derzeit im Bau ist, soll dereinst über 1000 Velos Platz bieten und den Bahnhofsvorplatz entlasten. Besonders beeindruckend war die räumliche Dimension und die direkten Zugänge zu den Unterführungen zu den Perrons sowie die Zugänge mit einer Rampe Richtung Stadtzentrum und Richtung Industriegebiet im Norden von Sursee.
Mobilitätsmanagement bei Kost+Partner
Auf nextbikes ging es weiter zu Kost + Partner. Roger Schürmann als Mitglied der Geschäftsleitung stellte das firmeneigene Mobilitätsmanagement vor. Kost + Partner zeigt damit exemplarisch auf, wie Arbeitgeber aktiv zur Verkehrsverlagerung beitragen können. Kost + Partner unterstützt Mitarbeitende, die den Arbeitsweg mit dem Velo, zu Fuß oder dem ÖV zurücklegt, mit Reka-Checks. Zudem profitieren Mitarbeitende Dank eines nextbike Business-Abos von einer kostenlosen Nutzung von nextbikes, um beispielsweise rasch vom Bahnhof zum Arbeitsplatz zu gelangen. Zudem führt Kost + Partner eine Parkplatzbewirtschaftung ein.
Die AKS unterstützt Unternehmen weiterhin und neu auch Verwaltungen von Gemeinden ab 50 Mitarbeitenden, bei der Einführung eines Mobilitätsmanagement.
Velowerkstatt der Caritas Zentralschweiz
Die Besichtigung der nextbike-Velowerkstatt der Caritas Zentralschweiz gab einen Einblick, wie Arbeitsintegrationsplätze für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt und die Wartung/Unterhalt der nextbike in der Zentralschweiz gewinnbringend kombiniert werden.
Bikesharing-Vielfalt der Innerschweiz
Der Abschluss stand im Zeichen des Austauschs und bot Einblicke, wie Gemeinden aus der Stadt, der Agglomeration, der Landschaft und dem alpinen Raum Bikesharing-Angebote nutzen, um nachhaltige, multimodale Mobilität für die eigene Bevölkerung sowie Gästen zu ermöglichen.
- Begrüssung, Philipp Christen, Projektleiter AKS
- Begrüssung Stadt Sursee, Romeo Venetz, Stadtrat
- nextbike, Oliver Rippstein, Caritas Zentralschweiz
- Geuensee – nextbike als Teil einer Mobilitätsstation, Gemeinderat Adrian Ruch
- Horw – Einführung von e-nextbike, Silvia Hanssen, Stv. Leiterin Natur und Umwelt
- Stadt Luzern – Erfahrungen mit nextbike, Flurin Käch, Projektleiter
- Andermatt – Bikesharing* in den Alpen, Daniel Zumoberhaus, Alpine Mobility
Fazit
Beim Netzwerktreffen wurde deutlich: Bikesharing ist weit mehr als nur das Bereitstellen von Velos. Es ist ein Zusammenspiel aus Infrastruktur, sozialer Verantwortung, kommunaler Planung und regionaler Zusammenarbeit. Sursee bot mit seinen konkreten Projekten und engagierten Akteuren dafür den idealen Rahmen – Merci.
Die Albert Koechlin Stiftung freut sich, weitere Gemeinden bei der Einführung eines nextbike-Angebots unterstützen zu dürfen.
Herzlichen Dank allen Teilnehmenden und Referent:innen